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Parodontologie zur Vorbeugung von Zahnschäden

Sie haben Schmerzen, Rötungen und Schwellungen am Zahnfleisch? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates. (Parodontitis)

Selbst eine gründliche Reinigung mit der Zahnbürste gewährleistet nicht, dass alle Bakterien und Rückstände im Mundraum entfernt werden. Zur Vermeidung von Karies und Zahnfleischerkrankungen ist daher eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung zur Entfernung von Zahnstein und bakteriellem Zahnbelag (Plaque) eine effektive und auch notwendige Maßnahme, um die Zähne langfristig gesund zu halten.

Parodontitistherapie:

Vorbereitung
Vorbereitend auf die Parodontitistherapie, erfolgt eine professionelle Zahnreinigung. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden harte und weiche Beläge oberhalb der Zahnfleisch-Grenze entfernt. Die Zahnzwischenräume werden gesäubert und die Zahnoberflächen geglättet und hochpoliert.


Diagnose
Bei der Parodontitistherapie wird zur Diagnose zunächst der Zahnfleisch-Status erhoben und dokumentiert und es werden Röntgenbilder angefertigt.

Ablauf der Parodontitis Behandlung
Die Behandlung einer Parodontitis ähnelt einer professionellen Zahnreinigung, nur werden hier die nicht-sichtbaren Bereiche gesäubert – unterhalb der Zahnfleisch-Grenze. Die Behandlung kann sehr unangenehm sein, weshalb eine örtliche Betäubung erfolgt.

Die Wurzeloberflächen werden geglättet, weiche und harte Ablagerungen aus den Zahnzwischenräumen unterhalb des Zahnfleisch entfernt und die entzündeten Zahnfleischtaschen werden mit einer Desinfektions-Lösung gespült und gesäubert.

Dauer der Behandlung
Die Behandlung beansprucht in der Regel ein bis zwei Stunden Ihrer Zeit und ist individuell abhängig von der jeweiligen Situation.

Es folgen zwei Kontroll-Termine zum Nachspülen sowie zum Feedback geben und Kontrollieren, wie gut das Zahnfleisch abgeheilt ist.

Vorbeugung:

Vermeiden Sie Stress und das Rauchen von Zigaretten. Gehen Sie halbjährlich zur Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt. So kann eine Parodontitis frühzeitig erkennt werden. Ebenso ist eine regelmäßige Anwendung von Zahnseide von großer Bedeutung: Sie hilft ihnen die Zahnzwischenräume sauber und hygienisch zu halten. Diese sind nur einige Maßnahmen, mit denen Sie einer Parodontitis vorbeugen können. Lassen Sie sich die dazu notwendigen Techniken und Hilfsmittel von Ihrem Zahnarzt oder dessen geschultem Personal erklären.

Aktuelles

30.09.2018

Apikale Parodontitis – So läuft die Behandlung ab.  

Bei einer apikalen Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Wurzelspitzen-Entzündung. Die Bakterien gelangen über eine Entzündung im Wurzelkanal oder tiefe Zahnfleischtaschen bis zur Zahnwurzel.


Ist eine apikale Parodontitis schmerzhaft?

Nicht immer ist die apikale Parodontitis für Patienten mit Schmerzen verbunden. Im Gegenteil – eine chronische Entzündung bleibt oft unbemerkt. Nur in manchen Fällen nehmen Patienten leichte Zahnschmerzen im Bereich der Wurzel wahr.

Eine chronische Entzündung kann sich jedoch in eine schmerzhafte, akute Entzündung entwickeln. Es kann sich dann beispielsweise ein eitriges Abszess bilden.

Daher sollten Sie Schmerzen – auch wenn Sie nur leicht sind – bei regelmäßigen Kontrollbesuchen immer ansprechen. Regelmäßige Kontrollbesuche sind immer die beste Prophylaxe.


Wie wird eine apikale Parodontitis diagnostiziert?

Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen können Entzündungen bei Verdacht oder auch durch Zufall entdeckt werden. Es sind dann typische apikale Aufhellungen auf dem Röntgenbild zu erkennen – dies jedoch erst nach mehrwöchiger Entwicklung der Entzündung. Ist beim ersten Ultraschall des verdächtigen Zahnes nichts Auffälliges zu sehen, wird später ggf. nochmal eine Kontrollaufnahme gemacht.


Wie erfolgt die Behandlung?

Zur Behandlung einer apikalen Parodontitis ist eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich, wodurch auch abgestorbene oder irreversibel entzündete Zähne erhalten werden können.

Bei der „Wurzelbehandlung“ werden das Zahnmark des betroffenen Zahnes entfernt, die Wurzelkanäle gesäubert und zum Schluss wird alles dicht verschlossen. In einigen Fällen arbeiten wir zusätzlich mit medikamentösen Einlagen. In diesem Fall wird der Zahn zunächst provisorisch verschlossen und der finale Verschluss erfolgt erst etwa eine Woche später.


Sind Antibiotika erforderlich?

Ist die Wurzelkanalbehandlung allein nicht ausreichend, können unterstützend Antibiotika verschrieben werden. Die Einnahme erfolgt etwa eine Woche lang.

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